Predigt

"Der Wind bläst, wo er will …"

Neue Sicht von Gott und Welt

PredigttextJohannes 3,1-15
Kirche / Ort:Heidelberg
Datum:31.05.2015
Kirchenjahr:Trinitatis (Dreieinigkeitsfest)
Autor:Pfarrerin em. Eva Loos

Predigttext: Johannes 3,1-15 (Übersetzung nach Martin Luther, Revision 1984)

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden. 2 Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: Meister, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. 3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. 4 Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. 6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden. 8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. 9 Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie kann dies geschehen? 10 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du Israels Lehrer und weißt das nicht? 11 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben; ihr aber nehmt unser Zeugnis nicht an. 12 Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage? 13 Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn. 14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden, 15 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

Anmerkung zur Übersetzung Das Griechische kennt nur ein Wort für zeugen und gebären (V.3-8). Möglich wäre, dass Nikodemus von „gebären“ spricht, Jesus aber von „zeugen“. Damit entstehen zwei verschiedene Vorstellungen von dem, worum es im Text geht. Jesu Thema wäre dann nicht „Wiedergeburt“, sondern Herkunft.

Zugang zum Text Der Text lädt zu vielen möglichen Erklärungen ein. M.E. ist dies aber nicht die Absicht des Textes. Verstehen wäre zu wenig. Darum wähle ich in der Predigt einen aktuellen Bezug. Wind bläst, wo er will ..."

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