Predigt

„Gnade, Gnade, nichts als Gnade"

Vorbild Paulus - Umgang mit den dunklen und unangenehmen Dinge unseres Lebens

PredigttextRömer 5,1-5
Kirche / Ort:Lübeck
Datum:21.02.2016
Kirchenjahr:Reminiszere (2. Sonntag der Passionszeit)
Autor:Pastor em. Hans-Dieter Krüger

Predigttext: Römer 5,1-5 (Übersetzung nach Martin Luther, Revision 1984)

1 Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; 2 durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Vorbemerkungen

Ein bedeutender Text, zu dem es viele gute Predigten gibt. Für mich sind es zwei Gesichtspunkte, die ich entfalten möchte: Gottes Ruhm angesichts seiner natürlichen und geistlichen Gnadentaten in unserem Leben und Gottes Ruhm angesichts von Bedrängnissen. Der zweite Gesichtspunkt hat es in sich. Da werden die dunklen und unangenehmen Dinge des Daseins angesprochen, und ich muss aufpassen, dass der Tenor der Predigt nicht zu traurig wird und die Menschen bedrückt statt ermutigt nach Hause gehen. Deswegen habe ich auch Lebensbeispiele von Dietrich Bonhoeffer, der zu diesem Thema ein wunderbares Gedicht geschrieben hat, sowie des Lübecker Märtyrers Pastor Karl Friedrich Stellbrink nicht verwendet. Dafür bin ich aber ausführlicher auf Paulus eingegangen, der mit seinem Leben ja am gültigsten seinen Text interpretiert hat.

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Manfred Wussow, Rezension zum Buch von Heinz Janssen "Aus den Quellen schöpfen"

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Heinz Janssen
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