Predigt

Heiliger Geist für alle

An Pfingsten lernen, wie der Heilige Geist allen Menschen in ihrer Sprache hilft

PredigttextJohannes 14,15-27
Kirche / Ort:Aachen
Datum:09.06.2019
Kirchenjahr:Pfingstsonntag
Autor:Pfarrer Manfred Wussow

Predigttext: Johannes 14,15-27 (Übersetzung nach Martin Luther)

15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. 16 Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. 18 Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. 19 Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. (20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. 21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. 22 Spricht zu ihm Judas, nicht der Iskariot: Herr, was bedeutet es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: ) Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. 25 Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. 26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. 27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Homiletische Überlegungen

Die Predigt konzentriert sich auf die VV 24-27. Thematisch soll das Wort „alle“ bzw. „alles“ bedacht und gewürdigt werden. „Alles lehren“ – „alles erinnern“ (V.26). Vorausgesetzt ist, dass die Pfingsterzählung aus Apg. 2 im Gottesdienst vorgetragen wurde. Auch hier spielt das Wort „alle“ eine Hauptrolle, vielfältig unterstrichen und weltweit ausgeweitet.

Alle hören, alle verstehen. Alle verstehen alles. Um dem Geheimnis, das sich um „alle“ rankt, noch näher zu kommen, bezieht die Predigt auch 1 Kor 12, 3b–7.12–13 ein. Gott bewirkt alles in allem. Dass eine Pfingstpredigt mit den vielen Ungeistern kämpft, gehört zu der Verheißung des Heiligen Geistes. Das Wort „alle“ wehrt aller Kleingeisterei, Borniertheit und Verdummung.

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Heinz Janssen
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