Predigt

Sorge(n)

Dem Wirken Gottes in unserem Leben Raum geben

PredigttextMatthäus 6,25-34
Kirche / Ort:Lübeck
Datum:13.09.2015
Kirchenjahr:15. Sonntag nach Trinitatis
Autor:Pastor em. Hans-Dieter Krüger

Predigttext: Matthäus 6,25-34 (Übersetzung nach Martin Luther, Revision 1984)

25 Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? 27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? 28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. 30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. 33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. 34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Vorbemerkung

„Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da? Habt ihr auch so gut geschlafen? Na, dann ist ja alles klar.“ Diese launigen Worte von Jürgen von der Lippe stehen am Anfang einer preisgekrönten Predigt. Ein witziger, ein gelungener Einstieg.

Ich gehe in meiner Predigt gleich auf das Ziel der Worte Jesu zu: „Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes…“ und entfalte sie an einem Menschen, der sie bis zum Schluss gelebt hat.

Ein zweiter Gesichtspunkt sind die Sorgen, die unbegründet oder sinnlos sind. Sie rumoren in unserer Seele und treiben dort ihr Unwesen. Da hilft es, sich an die Zusage Jesu zu erinnern, dass Gott uns liebt und das Beste für uns will.

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